Kleinlaster- und Sprinterkontrollen in Biebertal | Blaulicht Gießen

Kleinlaster- und Sprinterkontrollen in Biebertal

Symbolfoto; © Polizei Mittelhessen

Gießen (ots) – 9 von 16 kontrollierten Kleinlastern bzw. Sprintern fielen auf.

Das erfreuliche dabei – ganz aus dem Verkehr gezogen werden, musste niemand.

Der regionale Verkehrsdienst Gießen und das Service-Team-Gefahrgut des Ordnungsamtes Gießen achteten bei den Kontrollen am Mittwoch, 11. Juli auf der Landstraße 3047 in Biebertal insbesondere auf die Ladungssicherheit und die Einhaltung der Sozialvorschriften. Genau da lag dann auch das Gros der Verstöße. Zwei Fahrer hatten kein Tageskontrollblätter dabei und müssen sich für diesen Verstoß gegen die Sozialvorschriften verantworten. Bei den festgestellten Verstößen gegen Ladungsvorschriften ging es erst nach Beseitigung der Missstände und bezahlter Barverwarnung weiter.

Weitere Feststellungen bezogen sich auf technische Mängel und fehlende Ausrüstungsgegenstände.

Was so durch die ungesicherte Ladung passieren kann zeigen die folgenden Fälle.

Bei der Kontrolle eines Paketdienstfahrzeuges fielen beim Öffnen der Hecktür Pakete auf die Straße. Die gesamte Ladung des Auslieferungsfahrzeugs war nicht nur völlig ungesichert, sondern sie enthielt auch noch verschiedene Pakete mit Gefahrgut in begrenzten Mengen. Diese Mengen sind zwar nicht kennzeichnungspflichtig, aber ihr Transport erfordert die Einhaltung bestimmter Sicherheitsbestimmungen. Im vorliegenden Fall fehlte der vorgeschriebene Feuerlöscher. Für diesen Fahrer ging es erst mit einem Feuerlöscher und nach dem Ladung ausladen, wieder einladen und absichern durch das angeforderte Netz weiter. Fahrer und Verlader müssen mit einem Bußgeld in dreistelliger Höhe rechnen.

Wie gefährlich nicht richtig gesicherte Ladung sein kann, zeigte ein weiterer Fall.

Ein Kleinlaster mit einem Tandemkippanhänger hatte auf dem Hänger u.a. Baustahlmatten geladen. Diese waren durch zwei Gurte gesichert, die für diese großen Matten auch eigentlich ausreichen würden. Allerdings war die Ladung eben nicht komplett erfasst, so dass ein ca. 60x60cm großes Teilstück herausrutschte und bereits über der hinteren rechten Ecke der Bordwand des Kippers hing. Es ragte ca. 40 cm heraus und drohte herabzufallen. Etwaige Folgen wenn dieses spitze Teil z.B. die Windschutzscheibe eines nachfolgenden PKW getroffen hätte, bedürfen keiner weiteren Beschreibung. Für den Autofahrer ging es natürlich auch erst nach ordentlicher Verstauung und Sicherung der Ladung weiter. Den Fahrer erwartet ebenfalls ein Bußgeld.

Aus einer Pressemitteilung des PP Mittelhessen

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