Freitag, der 13. Juli ist bundesweiter Rauchmeldertag

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Berlin (ots) – Am Freitag, den 13. Juli ist zum zweiten Mal in diesem Jahr bundesweiter Rauchmeldertag. Passend zur Reisezeit weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ anlässlich dieses Aktionstages auf die erforderliche Überprüfung von Rauchmeldern hin: Verbraucher sollten sämtliche Melder in ihren Wohnräumen vor und nach jedem Urlaub testen. Nur so können sie feststellen, ob diese einwandfrei funktionieren und im Ernstfall ihr Leben retten.

Quelle: „obs/Rauchmelder retten Leben/Forum Brandrauchprävention“

Urlaubszeit ist Fehlalarmzeit

„Vor allem in der Urlaubszeit kommt es vermehrt zu Feuerwehreinsätzen durch Fehlalarme bei Rauchmeldern“, weiß Christian Rudolph, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben“. Der Grund: Die Geräte lösen Alarm aus, die Bewohner sind nicht zu Hause und aufmerksame Nachbarn wählen die 112. „Am Ende stellt sich meist heraus, dass es nur ein technisches Problem gab oder die Batterie leer war. Den notwendigen Batterietausch kündigen handelsübliche Rauchmelder durch ein wiederkehrendes akustisches Signal 30 Tage vorher an. Viele Menschen kennen den Unterschied zwischen Alarm- und Warnton eines Rauchmelders aber nicht“, berichtet Rudolph und verweist auf die Website der Initiative www.rauchmelder-lebensretter.de. Hier finden Verbraucher Hinweise zur Pflege sowie Beispieltöne von Rauchmeldern.

Alarm-Beispieltöne von Rauchmeldern und wertvolle Tipps

„Eigentlich ist es ganz einfach, Alarmtöne von Warntönen oder einem Wecker zu unterscheiden“, meint Rudolph und empfiehlt daher den Verbrauchern, die auf der Website hinterlegten Beispieltöne bewusst anzuhören. Und noch einen Tipp hat Rudolph parat: „Wer Rauchmelder installiert, sollte unbedingt Rauchmelder mit dem Qualitätszeichen Q wählen. Diese verfügen über eine fest eingebaute Zehn-Jahres-Batterie, sind robuster und schützen vor Fehlalarmen.“

Rauchmelder in fünf Schritten überprüfen

Um Rauchmelder gezielt zu testen, empfiehlt die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ folgende Vorgehensweise:

  1. Lösen Sie den Probealarm mit dem Testknopf aus. Funktioniert dieser nicht, schauen Sie in die Bedienungsanleitung für Ihren Melder oder in die Mieterinformation Ihres Dienstleisters, wie weiter vorzugehen ist.

  2. Prüfen Sie, ob die Raucheintrittsöffnungen frei von Staub, Flusen oder Zigarettenrauch sind und reinigen Sie diese, falls nötig, vorsichtig mit einem Tuch.

  3. Handelt es sich um Rauchmelder mit austauschbaren Batterien, statten Sie diese mit neuen Batterien aus, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Batteriespannung ausreicht. Achten Sie aber darauf, nur solche Batterien zu verwenden, die der Hersteller hierfür vorgesehen hat. Den vorgesehenen Batterietyp finden Sie in der Bedienungsanleitung des Herstellers.

  4. Wenn Sie auf Qualitätsrauchmelder mit dem Zeichen „Q“ und einer fest eingebauten Zehn-Jahres-Batterie (Langzeitbatterie) setzen, müssen Sie sich über die Batteriespannung bei Abwesenheit keine Gedanken machen, denn diese ersparen Ihnen den Batteriewechsel komplett.

  5. Hinterlassen Sie Ihren Wohnungsschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn. Bei Fehlalarm können diese den Rauchmelder abstellen oder eine Wartungsfirma benachrichtigen.

Hinweise zur Rauchmelderpflege und verschiedene Beispieltöne sind verfügbar unter: http://ots.de/ww69HK

Mehr zum Thema Rauchmelder und Urlaub finden Sie auch auf dem Blog der Initiative: HIER

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