Kriminalstatistik für den Landkreis Gießen vorgestellt

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Rückgang der Straftaten – Aufklärungsquote weiter auf hohem Niveau – Deutlicher Rückgang bei den Diebstahldelikten


Kriminalstatistik für den Landkreis Gießen / Bild: Polizei Mittelhessen

Landkreis und Stadt Gießen – Mit einer Aufklärungsquote von 62,9 Prozent konnte im Landkreis (mit der Stadt Gießen) der Rekordwert aus dem Jahr 2017 (63,3 Prozent) annähernd bestätigt werden. Dabei werden zunächst alle Delikte ohne die ausländerrechtlichen Verstöße betrachtet. Diese hohe Aufklärungsquote für den Landkreis Gießen ist nach 2017 der zweithöchste Wert der letzten 15 Jahre. Auch die Straftaten sind im Vergleich der letzten vier Jahre weiter gesunken.

„Das ist trotz des geringen Rückgangs der Aufklärungsquote wiederum eine gute Botschaft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und im Landkreis Gießen“, sagte Polizeipräsident Bernd Paul bei der Vorstellung der Kriminalstatistik für das Jahr 2018. „Als besonders erfreulich ist die deutlich fallende Zahl der Straftaten bei der Diebstahlskriminalität hervorzuheben. Gerade diese Taten beeinflussen sehr stark das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“, kommentierte Bernd Paul diese erfreuliche Entwicklung.

Grundlage für die veröffentlichten Zahlen ist die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Dabei handelt es sich um die Erfassung aller bekannt gewordenen Straftaten. Die Erfassung geschieht dann, wenn der Vorgang nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft abgegeben wird.

„Erfolgreich fortgeführt wurde zu Beginn letzten Jahres das Konzept „Sicheres Gießen“. Die Intensivierung der erfolgreichen Aktion war zu Beginn 2018 aufgrund sich entwickelnder Brennpunkte in der Innenstadt notwendig geworden. Wir haben im letzten Jahr über die üblichen und täglichen Kontrollmaßnahmen hinaus durchschnittlich etwa zwei Mal in der Woche größere Kontrollaktionen in Gießen durchgeführt. Ein Erfolgskriterium dabei war die intensive Zusammenarbeit zwischen allen Behörden, die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und eine zielgerichtete Planung von Einsätzen und Maßnahmen im Stadtgebiet. Der erkennbare Rückgang in mehreren Deliktsbereichen ist auch auf unsere Kontrollen, Razzien und Festnahmen zurückzuführen.“, so Polizeidirektor Marc Göbel.



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