Fernbuskontrolle in Gießen – Viele Beanstandungen

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Gießen (ots) – Zum wiederholten Male wurden am Donnerstag (11.10.2018) mehrere Fernbusse durch Mitarbeiter des regionalen Verkehrsdienstes genau unter die Lupe genommen. Dabei stellte es sich heraus, dass nicht alle Busfahrer und verantwortliche Firmen es so genau mit den gesetzlichen Bestimmungen nahmen. Vier der neun kontrollierten Busse, die auf Deutschlands Autobahnen unterwegs sind, mussten beanstandet werden. 

Die polizeilichen Überprüfungen, die in der Gießener Liebigstraße von 11.00 bis etwa 15.00 Uhr durchgeführt wurden, galten der Einhaltung der Sozialvorschriften (Lenk- und Ruhezeiten) sowie dem technischen Zustand des Fahrzeuges. Drei der angehaltenen Fahrer verstießen gegen die vorgeschriebenen Lenkzeiten. An vier Bussen wurden kleinere Mängel festgestellt, während ein Bus zuvor offenbar zu schnell unterwegs war. 

Bei einem Busfahrer, der aus Mazedonien stammt, stellte es sich heraus, dass er nicht die notwendige Fahrerlaubnis hat. Er war mit einem der Fernbusse unterwegs und legte den Beamten einen mazedonischen Führerschein vor. Bei den Ermittlungen stellte es sich jedoch heraus, dass er seit über einem halben Jahr in Deutschland lebt. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen hätte er schon im März seinen Führerschein umschreiben lassen müssen. Aufgrund der ausgelesenen Fahrerkarte war er seitdem in vielen Fällen vermutlich ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Sowohl gegen ihn als auch gegen die Firma wurden mehrere Verfahren eingeleitet.

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