Demonstration der „Gelben Westen“ in Gießen

Bild: Blaulicht Gießen



Gießen (ots) – Rund 35 so genannte „Gelbe Westen“ haben am Samstag Nachmittag in der Gießener Innenstadt demonstriert. Mit dieser Kundgebung wollten sie Stellung zu den Themen „GEZ, Dieselfahrverbote, gesellschaftliche Missstände und Rentenbesteuerung“ nehmen.

Ihnen gegenüber standen etwa gleich viele Gegendemonstranten, die ihr Mißfallen darüber zum Ausdruck bringen wollten, dass an der Versammlung der Gelbwesten auch Mitglieder der NPD teilnahmen.

Der Demonstrationszug, der sich vom Berliner Platz dann durch den Seltersweg zog, wurde in Höhe der Wolkengasse von der Gegenversammlung gestoppt. Hintergrund war offensichtlich, dass es kurz zuvor eine Auseinandersetzung mit unbeteiligten Personen aus der Punkerszene gegeben hatte, die sich an den „Drei Schwätzern“ (einer Skulptur in der Gießener Fußgängerzone) aufgehalten hatten.

Bei dieser Auseinandersetzung wurde einer der Punker leicht verletzt, er trug eine Platzwunde davon. Die Polizei ermittelt hier die Hintergründe des Zwischenfalls und hat eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Nach beidseitigen Wortgefechten zwischen den Teilnehmern der Demonstration auf der einen Seite und den Gegendemonstranten auf der anderen Seite, bewegte sich die Versammlung dann zurück zum Berliner Platz.

Bei einer Polizeikontrolle eines Versammlungsteilnehmers stellten die Polizisten noch einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz fest. Die Person trug mit Sand gefüllte Handschuhe bei sich und muss deswegen mit einer Anzeige rechnen.



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