Frontalzusammenstoß zwischen PKW und Schulbus

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Symbolfoto; © bkpressebilder

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei gegenwärtig von folgendem Unfallhergang aus: Der VW Bus und der Kleinwagen fuhren hintereinander über die Marburger Straße (L 3042) in Dautphetal vom Kreisverkehr aus zur Gladenbacher Straße (B 453). Die VW Busfahrerin setzt den Blinker links und zeigte damit an, dass sie nach links in eine Zufahrt abbiegen will. Sie musste vor dem Abbiegen verkehrsbedingt aufgrund des entgegenkommenden Schulbusses anhalten. Genau in diesem Zeitpunkt scherte der Autofahrer nach links aus, streifte beim Vorbeifahren den VW Bus und stieß frontal mit dem Schulbus zusammen.

Drogentest bei 18-Jährigem Fahrer reagierte positiv

Am Steuer des Kleinwagens saß ein 18 Jahre junger Mann aus dem Hinterland. Sein Drogentest reagierte positiv, sodass die Staatsanwaltschaft die Blutprobe und Sicherstellung des Führerscheins anordnete. Erst das Ergebnis der Blutprobe wird Gewissheit bringen, ob und in welchem Umfang der 18-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Den VW Bus steuerte eine 31 Jahre alte Frau aus Dautphetal. Sie blieb unverletzt.

3 Kinder und 4 Schüler mussten ins Krankenhaus

Ihre mitfahrenden drei Kinder kamen zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus. Der 56-jährige Schulbusfahrer blieb ebenfalls unverletzt. Nach den Untersuchungen des Notarztes mussten vier der 17 mitfahrenden Schüler ebenfalls vorsorglich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus. Weitere Businsassen klagten über Übelkeit und Kopfschmerzen, mussten aber nicht in weitere ärztliche Behandlung. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der VW Bus blieb fahrbereit. Der Pkw und der Schulbus mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei und den Kraftfahrzeugsachverständigen war die Straße bis 12.10 Uhr voll gesperrt.

An dem vierstündigen Einsatz waren insgesamt 14 Polizeibeamte, der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und drei Rettungswagen beteiligt.

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