Falscher "Polizeilicher Bereitschaftsdienst" ruft an und fragt Vermögensverhältnisse ab | Blaulicht Gießen

Falscher „Polizeilicher Bereitschaftsdienst“ ruft an und fragt Vermögensverhältnisse ab

Symbolfoto; © Pixabay.de

Stadtallendorf: Am späten Sonntagabend, 7. Januar rief wieder einmal ein falscher Polizeibeamter an und versuchte eine Seniorin in Stadtallendorf über ihre Vermögensverhältnisse auszufragen. In diesem Fall meldete sich gegen 21.50 Uhr der „Polizeiliche Bereitschaftsdienst“ und gab an, dass man bei festgenommenen Einbrechern persönliche Daten der 86-Jährigen in einem Notizbuch gefunden habe. Die Angerufene ließ sich glücklicherweise nicht auf das perfide Spiel des Betrügers ein und legte auf.

Betroffene, die sich bisher nicht gemeldet haben, nehmen bitte Kontakt mit dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Marburg, Tel. 06421- 4060, auf.

Hinweise der Polizei: Auch wenn Sie im Display die Notrufnummer 110 sehen, handelt es sich um keinen Anruf der Polizei. Sie können sicher sein, dass Sie die Polizei niemals über den Notruf anrufen würde. Auch würde Ihre Polizei Sie am Telefon nie über Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen und Sie dazu bewegen, Geld oder Wertsache auszuhändigen. Die Beamten bitten Sie deshalb, nie Auskünfte am Telefon über die persönlichen Verhältnisse zu geben und niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen auszuhändigen, egal wie vertrauensvoll der Anrufer klingt! Geben Sie daher niemals sensible Daten preis und lassen sich auch nicht durch Fangfragen aufs Glatteis führen, z.B.: „Gibt es denn bei Ihnen überhaupt etwas zu holen?“ Mit der Antwort “ Nein, mein Schmuck und Bargeld“ habe ich sicher im Tresor verstaut“ hat der Täter bereits sein Ziel erreicht! Fragen Sie nach dem Namen, der Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten. Sollte eine Rückrufnummer genannt werden, rufen Sie dort nicht zurück. Ermitteln Sie über die Auskunft/das Telefonbuch die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle und erkundigen sich dort, ob von dort tatsächlich Anrufe getätigt wurden. Alarmieren Sie die Polizei bei dem geringsten Zweifel über die echte Notrufnummer 110, bei der keine Vorwahl einzugeben ist! Merken Sie sich Besonderheiten im Hinblick auf die Sprache (Akzent etc.) des Anrufers.

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