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Frontalzusammenstoß – Eine Tote und Vier Verletzte

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Symbolfoto; © costedelsol/Fotolia.com

Gießen (ots) – Am Mittwoch, 10. Januar, starb eine 70 Jahre alte Frau aus Bad Homburg bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 455 zwischen Ober-Rosbach und der Anschlussstelle Friedberg zur A 5. Vier weitere Beteiligte, ein Ehepaar und die beiden Kinder, erlitten unterschiedliche schwere, augenscheinlich nicht lebensgefährliche Verletzungen.

Die Gießener Staatsanwaltschaft ordnete zur Rekonstruierung des genauen Unfallhergangs die Sicherstellung der total beschädigten Autos und die Hinzuziehung eines Kraftfahrzeugsachverständigen an.

Nach den ersten Ermittlungen fuhr die 70-Jährige mit ihrem Pkw von Bad Homburg aus über die Bundesstraße 455 nach Friedberg/Ober-Rosbach. Kurz nach den Anschlussstellen zur Autobahn 5 geriet sie mit ihrem Auto aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und es kam zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Renault Traffic.

Für die Pkw-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Im Renault befanden sich vier Insassen, ein Ehepaar aus Waldems mit den beiden Kindern im Alter von 11 und 14 Jahren. Einige konnten den Bus selbständig verlassen, andere mussten bedingt durch erlittene Verletzungen und den erheblichen Schaden am Fahrzeug durch die Rettungskräfte geborgen werden. Nach notärztlicher Erstversorgung kamen sie zur weiteren Versorgung der augenscheinlich nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser.

Durch den Unfall kam es zu erheblichen Behinderungen auf der Bundesstraße 455/Landstraße 3057 zwischen Ober-Rosbach und der Köpperner Kreuzung. Die Polizei sperrte die Strecke für die Unfallaufnahme und die Arbeiten des Kfz.-Sachverständigen bis um 21.00 Uhr. Zusätzlich war weder das Auffahren noch das Abfahren an den Anschlussstellen der A 5 Friedberg möglich. Die Polizei veranlasste Rundfunkwarnmeldungen.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Insbesondere durch Zeugenaussagen und durch den herbeigerufenen Kfz.-Sachverständigen erhoffen sich Staatsanwaltschaft und Polizei eine Aufklärung des genauen Unfallhergangs. Etwaige von der Polizei noch nicht namentlich erfasste Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Friedberg, 06031/6010 in Verbindung zu setzen.

Das ganze Ausmaß dieses schrecklichen Unfalls ist hier auf den Bildern von SeebothTV wahrzunehmen.

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