Sturm „Friederike“ sorgt für dutzende Polizeieinsätze – Viele Straßen gesperrt – Lastwagen umgefallen

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Gießen (ots) – Zu knapp 40 Polizeieinsätzen kam es am Donnerstag im Landkreis Gießen. Die ersten Einsätze, die das Tief „Friederike“ bescherte, begannen gegen 12.00 Uhr. Danach kamen fast im Sekundentakt Meldungen über umgestürzte Bäume, abgefallene Schilder oder beschädigte Ampelablagen. Bislang gab es keine verletzten Personen. Eine Schadenshöhe lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Meldungen gingen bis in die frühen Nachmittagsstunden ein. Danach beruhigte sich alles wieder.

Laster auf Brücke umgefallen

Die Einsätze verteilten sich auf den ganzen Landkreis. Mehrere Kreis-, Land- und Bundesstraße mussten kurzfristig gesperrt werden. Auch die Autobahnen A 48, A 5 und A 45 waren vom Sturm am Donnerstagmittag erheblich betroffen. Auf der A 480 bei Buseck musste die Straße in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Ein Laster war in der Nähe einer Brücke umgefallen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Baum mehrere Meter in die Tiefe stürzt, musste der Bereich vollständig geräumt und freigehalten werden. Ebenfalls auf der A 480 kippte ein Anhänger um. Auch auf der A 45 bei Linden (zwischen Gießener Südkreuz und Gambacher Kreuz) erwischte es einen LKW. Beide umgekippte Laster wurden, nachdem die Windböen nachgelassen haben, geborgen.

Die meisten Einsätze resultierten aufgrund umgefallener Bäume. Bei Laubach kippte ein Baum auf ein Auto. In Gießen wurde ein Baum entwurzelt und fiel auf ein Wohnhaus.

Viele der Straßensperrungen werden sehr wahrscheinlich noch bis in die Abendstunden andauern.

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