Festnahme im Bahnhofsbereich

0
28
Symbolfoto; © Pixabay.de

Gießen: Zum wiederholten Mal innerhalb weniger Tage klickten am Dienstag in der Gießener Innenstadt die Handschellen. Betroffen von der Festnahme war ein mutmaßlicher Dealer. Der 20 – Jährige Asylbewerber aus dem Irak, gegen den bereits ein Haftbefehl bestand, wurde tags darauf zur Verkündung des Haftbefehls beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Der Richter bestätigte den Haftbefehl und veranlasste die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt. Der polizeibekannte Mann war bereits vor mehreren Wochen in das Visier der Gießener Drogenfahnder geraten. Bei den Ermittlungen hatten sich Hinweise darauf ergeben, dass der Verdächtige gewerbsmäßig illegal Handel mit Betäubungsmitteln betreibt.

Drogenversteck aufgefunden

Die Beamten konnten im Zuge dieser Ermittlungen ein Drogenversteck in der Nähe des Gießener Bahnhofs ausmachen. Dabei fanden sie 60 sogenannte Straßenverkaufseinheiten, die der Asylbewerber aus dem Irak dort offenbar abgelegt hatte. Durch das zuständige Amtsgericht wurde nach diesen Ermittlungen dann ein Haftbefehl, der zuvor von der Gießener Staatsanwaltschaft beantragt wurde, ausgestellt.

Im Landkreis „untergetaucht“

Bei den Recherchen stellte sich dann auch heraus, dass der Verdächtige offenbar nicht an der ihm zugeteilten Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Gießen wohnte. Er konnte aber am Dienstag bei einer Fahndungsaktion, an der Beamte der hiesigen Kriminalpolizei teilnahmen, in der Innenstadt Gießens festgenommen werden. Dabei stellte es sich heraus, dass er inzwischen in einer anderen Flüchtlingsunterkunft im Landkreis „untergetaucht“ war. Bei der Durchsuchung, die nach der Festnahme durchgeführt wurde, fanden die Beamten erneut kleinere Mengen an Drogen. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer 0641 – 7006 2555.

Kommentar verfassen