A45: Auffahrunfall löst Kettenreaktion aus / sieben beteiligte Fahrzeuge

0
22
Symbolfoto; © Pixabay.de

Ehringshausen – Ein Crash an dem insgesamt sieben Autos beteiligten waren, führte heute Morgen (21.03.2018) auf der A45 zwischen Herborn-Süd und Ehringshausen zu Verkehrsbehinderungen. Die Strecke in Richtung Hanau musste für über eine Stunde voll gesperrt werden.

Gegen 07.45 Uhr krachte die 27-jährige Fahrerin eines VW Polo in einem Rückstau in das Heck eines vorrausfahrenden Opel Astras. Ein dem Polo folgender 35-jähriger Sinner in einem Golf Kombi, schaffte es noch zum Stehen zu kommen. Ihm folgte eine 51-Jährige aus Mittenaar in einem Dacia Duster, die nach rechts zog, um nicht auf den Kombi aufzufahren. Dies schaffte der 35-jährige Lenker eines VW Transporters wiederum nicht und der aus dem Sauerland stammende Mann touchierte den Duster und prallte in das Heck des Kombis. Die Wucht des Aufpralls drückte einerseits den Duster in die Außenleitplanke, andererseits prallte der Kombi in den davor stehenden Opel Astra und der prallte wiederum ein zweites Mal gegen den VW Polo. Ein 28-Jähriger in einem VW Sharan stoppte seinen Wagen rechtzeitig vor dem Heck des Transporters. Dies gelang einem 27-jährigen Dillenburger in seinem Golf nicht und er landete im Heck des Sharan.
Da zunächst nicht klar war, ob und wie viele Personen möglicherweise verletzt wurden, sandte die Rettungsleitstelle einen Notarzt sowie drei Rettungswagen zur Unfallstelle. Letztlich klagte lediglich der 35-Jährige aus Sinn über Nackenschmerzen.

Die A45 musste an der Unfallstelle bis etwa 09.00 Uhr voll gesperrt werden. Bis zur Freigabe aller Fahrstreifen gegen 09.30 Uhr lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Höhe der Sachschäden schätzt die Autobahnpolizei auf mindestens 40.000 Euro.

Zeitweise stauten sich die Fahrzeuge auf der Sauerlandlinie bis zur Anschlussstelle Herborn West zurück (etwa 10 km).

Kommentar verfassen