A45: Unfall legt gestern Sauerlandlinie lahm – Staus lösen sich erst gegen 20.00 Uhr komplett auf

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Symbolfoto; © Pixabay.de

Wetzlar – Leichte Verletzungen zog sich ein 40-jähriger Wohnmobilfahrer gestern Nachmittag (27.03.2018) auf der A45 bei Wetzlar zu, nachdem ihn zwei Lkw quasi in die Zange genommen hatten. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten in dem engen Baustellenbereich musste auch ein Fahrstreifen des Gegenverkehrs komplett gesperrt werden.

Der Dortmunder fuhr gegen 15.00 Uhr zwischen dem Wetzlarer Kreuz und der Anschlussstelle Wetzlar Ost in einem Rückstau aus Unachtsamkeit in das Heck eines vorausfahrenden Lkw. Ein ihm folgender Sattelzuglenker bremste ebenfalls zu spät und krachte in das Heck des Wohnmobils. Herbei schob der Sattelzug das mobile Wohnheim erneut gegen den vorausfahrenden Lkw. Nach einer ersten Untersuchung im Krankenhaus, konnte der 40-Jährige die Ambulanz wieder verlassen. Er trug Prellungen und ein Halswirbelschleudertrauma davon. Die 61 und 62 Jahre alten Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Fulda und aus Niederbayern blieben unverletzt.
Die beiden Fahrstreifen in Richtung Hanau wurden komplett gesperrt. Um den Rettungskräften die Zufahrt zur Unfallstelle zu ermöglichen, musste der linke Fahrstreifen der Gegenrichtung ebenfalls gesperrt werden.

Der Verkehr in Richtung Süden staute sich zeitweise bis zur Anschlussstelle Herborn-Süd zurück. Auch die Umleitungsstrecken waren schnell überlastet. Die Sperrung im Gegenverkehr verursachte ebenfalls einen kilometerlangen Stau. Ab etwa 18.00 Uhr wurden alle Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben. Es dauerte noch bis etwa 20.00 Uhr, bis sich die Staus auflösten.

Den Gesamtsachschaden an beiden Lkw und dem Wohnmobil schätzt die Polizei auf mindestens 85.000 Euro.

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