Suche mit einem Sonar-Boot am Edersee leider ohne Ergebnis

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Der Edersee in Richtung Sperrmauer - Bild: Blaulicht Gießen

Edersee (ots) – Die Suchmaßnahmen nach dem vermeintlich gesunkenem Boot und der verschwundenen Person (wir berichteten hier) wurden am 2. und 3.5.2018 fortgesetzt. Insbesondere die Bootseinsetzstellen und die einschlägigen Uferbereiche und Parkplätze wurden nach abgestellten Bootstrailern abgesucht. Die Wasserfläche des Edersees wurde mehrfach nach aufgeschwommenen Gegenständen oder sonstigen Hinweisen abgefahren. Ferner wurden Vermisstenmeldungen geprüft und der Schiffsführer noch einmal zu seinen Beobachtungen befragt. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine vermisste Person, entsprechende Vermisstenmeldungen liegen nicht vor. Weitere Zeugen konnten ebenfalls nicht ermittelt werden.

Am heutigen Donnerstag, 3.5.2018, von 10:15 – 11:45 Uhr wurde der Bereich der vermuteten Unglücksstelle bis zur Sperrmauer und Richtung Seemitte mit dem Side-Scan-Sonar der hessischen Wasserschutzpolizei abgesucht. Dazu wurde eine spezielle Sonde vom Boot der Wasserschutzpolizei Waldeck aus nach unten gelassen. Auch bei dieser Suche konnten keine Hinweise auf das möglicherweise gesunkene Boot oder die Person gefunden werden.
Daher wird die Suche bis zum Bekanntwerden neuer Erkenntnisse zunächst eingestellt. Die Maßnahmen wurden mit dem zuständigen K10, RKI Korbach, abgestimmt.

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