Johanniter Rettungshundestaffel sucht Verstärkung auf zwei Beinen und/oder vier Pfoten

Veröffentlicht am 20.Feb.2019 um 10:05 Uhr | Zuletzt geändert am: 20.Feb.2019 um 10:04 Uhr

Bild: Johaniter-Unfall-Hilfe e.V.



Interessierte auf zwei Beinen und/oder vier Pfoten sind uns herzlich willkommen!

Die Rettungshundestaffel in Gießen schaut auf eine lange Geschichte zurück: Bereits seit 1989 ist die regionale Johanniter-Rettungshundestaffel an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes leisten zertifizierte Rettungshundeteams die Personensuche nach Vermissten – in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren. Die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Spürnasen engagieren sich dabei ehrenamtlich in den Bereichen Flächensuche und Trümmersuche.

Unser Einsatz hilft Leben zu retten!

Immer wieder erreichen uns Meldungen über vermisste oder verschüttete Personen. Sie machen uns bewusst, wie schnell wir aus der Sicherheit unseres gewohnten Lebens gerissen werden können. In all diesen Fällen müssen die Betroffenen möglichst schnell gefunden werden, denn Erschöpfung, Unterkühlung und Sauerstoffmangel können sonst fatale Folgen haben.

Trotz hochmoderner technischer Hilfsmittel ist die Spürnase eines Hundes immer noch unübertroffen bei der Suche nach vermissten Personen. Die Mitglieder unserer Rettungshundestaffeln trainieren daher regelmäßig mit ihren vierbeinigen Freunden die Suche nach Vermissten. Die Arbeit stellt sowohl an Herrchen/Frauchen als auch an den Hund hohe Ansprüche. Beide müssen ein perfektes Team bilden, um bei ihrer schwierigen Arbeit keine Fehler zu machen. Körperliche Fitness und viel Engagement ist ein absolutes Muss.

Bild: Johaniter-Unfall-Hilfe e.V.

Flächensuche kommt zum Beispiel zum Einsatz, wenn Personen in Feld, Wald und Flur vermisst werden, eventuell orientierungslos oder dringend auf Medikamente angewiesen sind. Die Trümmersuche hingegen wird nötig, wenn in eingestürzten Gebäuden z.B. nach einer Gasexplosion nach verschütteten Personen gesucht wird.

Bei der Flächensuche stöbert der Hund frei nach menschlicher Witterung.
Der Hundeführer gibt dem Hund ein Suchgebiet vor und muss unter Beachtung der Windrichtung sicherstellen, dass der Hund das zugeteilte Suchgebiet absucht.
Der Hund sucht nicht nach einem speziellen Menschen, sondern zeigt jeden an, der sich in offensichtlich hilfloser Lage befindet.

Um auch weiterhin einen guten Ausbildungsstandard gewährleisten zu können und personell gut aufgestellt zu sein, suchen wir Verstärkung für unser Team – ob als ehrenamtlicher Hundeführer, potenzielle Spürnase (geeignet sind Hunde bis max. zwei Jahre) oder als Helfer!

Interesse geweckt? Machen Sie ein „Schnupper-Kennenlern-Treffen“ mit uns aus, und überzeugen Sie sich selbst von unserer spannenden Arbeit.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Rettungshundestaffel Hessen-Mitte
im JUH-Regionalverband Mittelhessen
rettungshunde.giessen@johanniter.de

Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

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Preis: Kostenlos






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