Sieben Festnahmen auf Baustelle in Bad Homburg

Veröffentlicht am 27.Mrz.2017 um 12:58 Uhr | Zuletzt geändert am: 27.Mrz.2017 um 12:58 Uhr

Bild: Presseportal/ Hauptzollamt Gießen



Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen haben bei Schwarzarbeitskontrollen auf einer Baustelle in Bad Homburg sieben Bauarbeiter festgenommen.

Bei der Überprüfung eines Neubaus einer Lagerhalle mit Bürogebäude in Bad Homburg trafen die Zöllner sieben Ukrainer an, die auf der Baustelle mit Rohbauarbeiten beschäftigt waren. Angeblich arbeiteten sie für eine polnische Firma, die als Subunternehmer im Auftrag einer Bad Homburger Baufirma tätig sei.

Die Bauarbeiter im Alter von 25 bis 37 Jahren besaßen nicht die erforderlichen Arbeitserlaubnisse um in Deutschland zu arbeiten und hatten lediglich für Polen eine Aufenthaltserlaubnis. Sie wurden wegen illegalen Aufenthaltes vorläufig festgenommen und auf die Polizeistation Bad Homburg verbracht. Nach Zahlung einer Sicherheit von je 200 Euro und Einbehaltung der Reisepässe wurden sie später wieder entlassen. Das Ausländeramt Bad Homburg verfügte ihre Ausreise aus Deutschland.

Widersprüchlich waren die Aussagen der Männer und anderer auf der Baustelle tätigen Arbeiter zu ihrem Arbeitgeber. Die Schwarzarbeitsfahnder haben hier den Verdacht, dass sowohl die Ukrainer und möglicherweise auch sechs weitere polnische Arbeiter eines zweiten Subunternehmers auf der Baustelle in Wirklichkeit für die Bad Homburger Baufirma arbeiten. Darüber hinaus bestehen nach einer ersten Durchsicht der Geschäftsunterlagen Hinweise auf Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohnes von 14,70 Euro.

Gegen alle drei Firmen leiteten die Zöllner Ermittlungsverfahren ein.

Bildquelle:

  • Festnahme Zoll: Hauptzollamt Gießen (newsaktuell)

Zuletzt geändert am: 27.Mrz.2017 um 12:58 Uhr






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