Gewinnspielbetrüger bei 77 – Jähriger 3.000 Euro erbeutet

Veröffentlicht am 21.Jun.2017 um 17:26 Uhr | Zuletzt geändert am: 21.Jun.2017 um 17:26 Uhr

Symbolfoto; © Pixabay.de



Für eine 77-Jährige sind 3.000 Euro offenbar nicht mehr zurückzuholen. Sehr wahrscheinlich ging die Frau aus Lollar sogenannten Gewinnspielbetrügern auf den Leim. Die Täter, die sich in mehreren Telefonaten als Polizeibeamte und Richter ausgaben, gaukelten der Frau am Montag vor, dass sie bei einem Internetanbieter an einem Gewinnspiel teilgenommen habe. Dieser Vertrag sei offenbar nicht gekündigt worden. Die ahnungslose Lollarerin könne jedoch hohe Gerichtskosten vermeiden, wenn sie eine Überweisung an eine Firma in der Türkei veranlasst. Nach den Gesprächen hob sie 3.000 Euro bei ihrer Hausbank ab und überwies den Betrag. Als sie sich einen Tag später die Betrüger bei der 77 – Jährigen am Telefon meldeten und wieder Geld forderten, wurde die Polizei informiert.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Rufnummer 0641 – 7006 2555.

Bildquelle:

  • Polizeibully: Pixabay






Kommentare (1)

  1. Jutta Skroch 21. Juni 2017 @ 17:32

    Warum schalten die Bankangestellten nicht, bei solchen Beträgen?
    Die Frau hebt doch sicher nicht regelmäßig höhere Beträge ab,
    da kann man doch mal nachfragen und den Hinweis geben, ob es sich um ein Gewinnspiel etc. handelt.
    Wenn die Frau immer noch überzeugt ist, dass alles seine Richtigkeit hat, dann kann man nichts machen.
    Ich würde halt mal in Kauf nehmen, dass die Kundin beleidigt ist.

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