Raser und Gurtmuffel erwischt: mit 198 bei 100 geblitzt- Kind ohne jegliche Sicherung im Auto

Veröffentlicht am 28.Mrz.2019 um 11:10 Uhr | Zuletzt geändert am: 28.Mrz.2019 um 11:07 Uhr

Symbolfoto; © lassedesignen/Fotolia.com



Dillenburg (ots) – Herborn und Wetzlar: Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei nahmen Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill Raser ins Visier. Sie bauten ihre Messtechnik am „Steinringsberg“ an der B255 bei Herborn auf. Zudem richteten sie an der Gabelsberger Straße in Wetzlar ihr Augenmerk auf nicht angegurtete Fahrzeuginsassen.

Auf der Bundesstraße 255 zwischen Herborn in Driedorf gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Zwischen 08.00 Uhr und 10.00 Uhr erwischten die Ordnungshüter dort 14 Schnellfahrer, die sie gleich nach der Messung stoppten und kontrollierten. Drei Autofahrer überschritten das Tempolimit bis zu 20 km/h und werden mit Verwarnungsgeldern zwischen 10 und 30 Euro rechnen müssen. Auf zehn Schnellfahrer kommen Punkte und Bußgelder zu, da sie mit 21 km/h und mehr dort unterwegs waren. Mit unglaublichen 198 km/h (in Worten: einhundertachtundneunzig), also fast doppelt so schnell wie erlaubt, raste ein Mercedes bergauf in Richtung Westerwald durch die Kontrollstelle. Der 34-jährige Dillenburger im „AMG“-Boliden wird laut Bußgeldkatalog mit 600 Euro Bußgeld, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten rechnen müssen. Freimütig erzählte der Raser den Kollegen, dass er erst vor wenigen Monaten nach einer MPU seine Fahrerlaubnis zurückbekommen habe. Die war ihm wegen Geschwindigkeitsverstöße entzogen worden. Bleibt abzuwarten, wie Bußgeld- und Führerscheinstelle auf seine neuerliche Raserei reagieren.

Am Nachmittag rückten Gurtmuffel in den Fokus der Polizisten. Am Kreisverkehr in der Gabelsberger Straße in Wetzlar mussten sie insgesamt 17 Mal einschreiten, weil Sicherheitsgurte nicht angelegt waren. Hierfür werden 30 Euro Verwarnungsgeld fällig. Eine Mutter kutschierte ihr Kind ohne jegliche Sicherung auf dem Rücksitz ihres Wagens durch Wetzlar. Auf sie kommen ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg zu. Quasi als Nebenprodukte erwischten die Ordnungshüter einen Verkehrsteilnehmer, der seinen Wagen nicht versichert hatte und einen, der seine Finger während der Fahrt nicht von seinem Handy lassen konnte. Zudem stoppten sie ein Fahrzeug auf dessen Ladefläche nicht gesicherte Propangasflaschen transportiert wurden. Erst nachdem diese ordentliche festgezurrt waren, durfte der Fahrer seine Tour fortsetzen.

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  • Autobahnpolizei: Symbolfoto; © lassedesignen/Fotolia.com






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