Smart überschlägt sich auf der A5 – Fahrer schwer verletzt – Rettungsgasse Fehlanzeige

Veröffentlicht am 09.Mai.2019 um 19:10 Uhr | Zuletzt geändert am: 09.Mai.2019 um 19:10 Uhr

Symbolfoto; © pattilabelle/Fotolia.com



Fulda (ots) – Am Donnerstag, 09.05.2019, kam es gegen 15:25 Uhr auf der BAB A5, Dreieck Reiskirchen-Hattenbacher Dreieck, Gemarkung Ottrau, Schwalm-Eder-Kreis, Richtung Norden, zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ein 84-jähriger Fahrzeugführer aus Lich (Landkreis Gießen) befuhr mit seinem Daimler Smart den linken von zwei Fahrtstreifen in Fahrtrichtung Hattenbacher Dreieck. Zwischen der Anschlussstelle Alsfeld/Ost und dem Hattenbacher Dreieck kam es zu stockendem Verkehr. Ein vorausfahrender 30-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Versmold (Kreis Gütersloh / Nordrhein-Westfalen) bremste seinen Pkw BMW X3 daraufhin ab. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und unzureichendem Sicherheitsabstand fuhr der Smart-Fahrer auf den BMW X3 auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW X3 auf den rechten Fahrsteifen geschoben, der Kleinwagen überschlug sich und kam auf dem Dach liegend, ne-ben dem BMW X3, auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Durch den BMW-Fahrer und einem sofort anhaltenden Verkehrsteilnehmer konnte der 84-jährige Kleinwagenfahrer aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Rettungshubschrauber flog den verletzen in eine Klinik

Nach einer Erstversogung durch Rettungskräfte an der Unfallstelle, wurde der schwerverletzte Fahrer (Rippenfrakturen, Halswirbelsäulen-Syndrom, Prellun-gen) zur weiteren ärztlichen Behandlung mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Gießen gefolgen.

Der 30-jährige BMW-Fahrer blieb durch das Unfallgeschehen unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Autobahn würde für etwa 45 min gesperrt

Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie des Rettungshub-schraubereinsatzes musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Norden für etwa 45 Minuten gesperrt werden. In der weiteren Folge konnte zunächst der rechte und nach Beendigung der Abschlepp- und Reinigungsmaßnahmen wieder die komplette Fahrbahn in Fahrtrichtung Kassel freigegeben werden.

Der nachfolgende Verkehr staute sich auf ca. 8 Kilometer.
Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 25.000,- Euro geschätzt.

Keine Rettungsgasse

Ein großes Problem stellte zum wierholten Male die Bildung einer Rettungsgasse für die Rettungs- und Einsatzkräfte dar. Angeforderte Rettungsdienste konnten die Unfallstelle aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse nur sehr schwer erreichen. Die Fahrbahn war überwiegend mit Lastzügen auf beiden Fahrstreifen blockiert.

Bildquelle:

  • Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht: Symbolfoto; © pattilabelle/Fotolia.com






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