Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt „Tuning“ und „Poser“ Szene

Veröffentlicht am 13.Jun.2019 um 13:57 Uhr | Zuletzt geändert am: 13.Jun.2019 um 13:57 Uhr

Symbolfoto; © Blaulicht Gießen



Gießen: Unzulässige Veränderungen an seinem Fahrzeug stellt nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dar, sondern beeinträchtigt auch verstärkt die Umwelt. Für die Fahrzeugliebhaber gilt: Nicht jedes Zubehör- und Tuningprodukt kann bedenkenlos gekauft und für eine Fahrzeugumrüstung genutzt werden. Beamte der Polizeistation Gießen-Süd und des Regionalen Verkehrsdienstes führten daher am Mittwoch (12. Juni) im Stadtgebiet und der Umgebung eine Kontrolle mit dem Schwerpunkt „Tuning“ und „Poser“-Szene durch. Zwischen 13.00 und 20.00 Uhr kontrollierten die Polizisten insgesamt 11 Fahrzeug und 13 Personen. Dabei stellten die Kontrolleure in drei Fällen technische Mängel fest. Einen Fahrer erwischten sie beim Telefonieren und einer war offenbar nicht angeschnallt. In Lollar untersagten die Beamten einem Fahrer die Weiterfahrt. An seinem Fahrzeug hatte er zunächst technische Veränderungen (Rad-/Reifenkombination) vorgenommen und auch vom TÜV abnehmen lassen, aber er hatte offenbar nach der Abnahme zusätzliche Distanzscheiben auf der Hinterachse eingebaut. Diese Veränderung führt wegen der hinteren Kotflügelkanten und den herausstehenden Reifen zu einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit. Der Fahrer durfte nicht mehr weiterfahren, muss innerhalb von 10 Tagen den Mangel beseitigen und das Auto der Polizei vorführen. Das Polizeipräsidium Mittelhessen wird in den kommenden Wochen weitere Verkehrskontrollen im Stadtgebiet und angrenzenden Kommunen durchführen.

Bildquelle:

  • Blaulicht: Blaulicht Gießen / Privat

Zuletzt geändert am: 13.Jun.2019 um 13:57 Uhr






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