Stadt informiert über Eichenprozessionsspinner

Veröffentlicht am 30.Jun.2019 um 9:00 Uhr | Zuletzt geändert am: 30.Jun.2019 um 21:56 Uhr

Bild: Blaulicht Gießen



Gießen: Aufgrund des vermehrten Aufkommens des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Gießen informiert das für den Stadtwald zuständige Liegenschaftsamt zum weiteren Vorgehen und möglichen Vorsichtsmaßnahmen.

Der Eichenprozessionsspinner kommt an allen Eichen-Arten vor. Befallen waren in den letzten Jahren meist freistehende, ältere Bäume am Waldrand, auf Feldern oder Wiesen. In diesem Jahr ist vermehrt auch das Auftreten innerhalb von Waldgebieten festzustellen. Zu erkennen sind derzeit die mit Raupen und Larvenhäuten gefüllten Gespinste am Stamm und in Astgabelungen. Die Raupenhaare stellen bei Körperkontakt eine akute gesundheitliche Gefährdung für den Menschen dar. Die sehr feinen Brennhaare können leicht brechen und dabei im Unterholz und im Bodenbewuchs vorhanden sein.

Im Stadtgebiet wurden vorrangig seitens des Gartenamtes in sensiblen Bereichen sehr aufwendig präventiv behandelt. So wurden z.B. Schulen Kindergärten, Spielplätze und Grünzüge behandelt. Zudem findet wöchentlich mindestens eine stichpunktartige Kontrolle der Bereiche statt. Dies gilt für das gesamte Stadtgebiet. Nach festgestelltem Befall werden die betroffenen Bereiche nun seitens Feuerwehr, Gartenamt oder Liegenschaftsamt mit Hinweisschildern versehen.

Die für eine Bekämpfung geeigneten Spezialfirmen sind permanent im Einsatz und beseitigen die Gespinste. Dennoch ist bei der derzeitigen Massenvermehrung mit Verzögerungen und Beeinträchtigungen zu rechnen.

Das Liegenschaftsamt rät deshalb zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen bei einem festgestellten Befall:

  • Grundsätzlich die Befallstelle meiden
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach Kontakt mit Raupenhaaren
  • Empfindliche Hauptbereiche (z.B. Nacken, Hals, Unterarme) schützen
  • Auf Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind
  • Bei Auftreten von allergischen Symptomen den behandelnden Arzt oder Hautarzt aufsuchen
  • Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen

Meldung des Auftretens Mängelmelder, per E-Mail (info@giessen.de) oder telefonisch (0641 306-1004) an die Stadt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Gießen.

Bildquelle:

  • Wichtige Info: Blaulicht Gießen






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