Bundespolizei stellt Hehlerware sicher

Veröffentlicht am 18.Jul.2019 um 15:55 Uhr | Zuletzt geändert am: 18.Jul.2019 um 15:55 Uhr

Symbolbild; Quelle: BundespolizeiSymbolbild; Quelle: Bundespolizei



Kassel/Göttingen (ots) – In einem Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei müssen sich ab sofort ein 39-jähriger Mann und eine 28-jährige Frau aus Göttingen verantworten. Hintergrund ist der Weiterverkauf von Gegenständen, die offensichtlich aus einem Gepäckdiebstahl in einem ICE stammen.

Das Opfer war ein 30-Jähriger aus Oldenburg, der zur Tatzeit, Ende Mai, mit dem Zug Richtung Fulda unterwegs war.

Zur Beute gehörte ein Rucksack mit mehreren Sportartikeln sowie hochwertigem Fahrradzubehör. Darunter waren auch sehr teure, elektronische Fahrradpedale im Wert von rund 700 Euro. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 1500 Euro.

Diebesgut im Internet zum Verkauf angeboten

Die Spur zu den Tatverdächtigen führte über ein Online-Kleinanzeigen-Portal. Hier bot die 28-Jährige Teile der Beute zum Verkauf an, welche sie zuvor erworben hatte. Das Diebstahlopfer selbst entdeckte sein Eigentum bei einschlägigen Verkaufsangeboten und informierte die Bundespolizei.

Wohnung der Tatverdächtigen durchsucht

Erfolgreich waren die Ermittler der Bundespolizei am vergangenen Dienstag (16.7.) bei der Durchsuchung der Wohnung der Verdächtigen. Hier fanden die Beamten zahlreiches Beweismaterial, welches zum Teil aus dem Diebstahl im ICE stammte. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt.

Wichtiger Hinweis der Bundespolizei:

Schnäppchen sind nicht immer legal – Vorsicht vor Billigangeboten! Wenn hochwertige Artikel extrem günstig zum Kauf angeboten werden, empfiehlt sich eine gewisse Skepsis. Denn wer Gegenstände kauft, welche beispielsweise aus Diebstählen stammen, macht sich strafbar. (Hehlerei).

Weiterhin gilt:

Wir raten dringend dazu, mitgeführtes Gepäck bei Reisen nicht aus den Augen zu lassen sowie Taschen mit der Verschlussseite zum Körper tragen. Wichtig ist ebenfalls, den Diebstahl so schnell wie möglich anzuzeigen und sich möglichst viele Details von eventuellen Tatverdächtigen zu merken.

Bildquelle:

  • Bundespolizei Beamte am Bahnhof: Bundespolizei (newsaktuell)






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