Auto samt Kuscheltieren verbrannte – Teddys halfen beim Trösten

Veröffentlicht am 29.Jul.2019 um 11:35 Uhr | Zuletzt geändert am: 29.Jul.2019 um 11:29 Uhr

Bild: Blaulicht Gießen



Autobahn 5: Auf dem Weg vom Urlaub nach Hause befand sich eine Familie aus Berlin am Samstagnachmittag. Als sie sich gegen 16.40 Uhr mit ihrem Volvo gerade zwischen der Anschlussstelle Butzbach und dem Gambacher Kreuz befanden, schlugen plötzlich Flammen aus dem Motorraum des PKW. Der Vater am Steuer des Fahrzeuges reagierte schnell und richtig, lenkte den PKW auf die Standspur, brachte die Frau und die zwei kleinen Kinder hinter der Leitplanke in Sicherheit und verständigte die Rettungsleitstelle. Die Feuerwehr kam zum Löschen des Brandes, die Polizei musste die Autobahn vorübergehend sperren. Um 17.15 Uhr waren die Löscharbeiten beendet und die linke Fahrspur konnte wieder freigegeben werden. Aufgrund der ausgelaufenen Betriebsstoffe musste jedoch ein Ölvampir zum Einsatz kommen, um die Fahrbahn zu reinigen, wodurch es noch bis 19 Uhr zu Behinderungen kam, da die mittlere und rechte Fahrspur so lange gesperrt bleiben mussten.

Das Auto ist nach dem Brand ein Totalschaden. Neben dem – durch vermutlich einen technischen Defekt entstandenen – Schaden am PKW, wiegt gerade für die beiden kleinen Kinder der Schaden jedoch schwer, da ihre Kuscheltiere im Auto mit verbrannten. Zum Glück konnten die Beamten der Autobahnpolizei Mittelhessen wenigstens für eine kleine Aufmunterung in der für die Kleinen schockierenden Situation sorgen. Das 5-jährige Mädchen und ihre Schwester erhielten einen sogenannten Rettungsteddy. Diese sind von einer Stiftung gespendet und befinden sich für solche und ähnliche „Notfälle“ an Board der Streifenwagen der Autobahnpolizei.

Bildquelle:

  • Autobahn: Blaulicht Gießen/ Privat

Zuletzt geändert am: 29.Jul.2019 um 11:29 Uhr






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