Badeunfall in Gedern – Neue Erkenntnisse liegen vor

Veröffentlicht am 01.Aug.2019 um 10:35 Uhr | Zuletzt geändert am: 01.Aug.2019 um 10:35 Uhr

Bild: Pixabay



Gedern: Nachdem am Dienstagnachmittag ein 3-jähriges Kind im Gederner See von Badegästen leblos aufgefunden wurde, suchte die Polizei nach Zeugen. Nach ersten Ermittlungen kann nicht von einem strafrechtlich relevanten Handeln ausgegangen werden. Die Ermittlungen verdeutlichen jedoch noch einmal, welch guten Schutzengel das kleine Mädchen gehabt haben muss.

Viele Zeugen meldeten sich nach dem Aufruf in den Medien am Mittwoch bei der Polizei, darunter auch die drei junge Frauen die das leblose Mädchen fanden und aus dem Wasser holten. Die beiden 18- und die 16-Jährige stammen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Ihnen zu Hilfe kam eine 55-jährige Frau aus dem Landkreis Offenbach, eine Krankenschwester. Gemeinsam mit einer der 18-Jährigen, die nicht nur bei der Feuerwehr engagiert ist, sondern ebenfalls gerade eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert, reanimiert sie das Kind so lange, bis es wieder bei Bewusstsein war. Die verständigten Rettungskräfte übernahmen das Kind, brachten es mit einem Hubschrauber in die Klinik, wo es sich noch immer befindet, außer Lebensgefahr ist und welche die 3-Jährige vermutlich schon in den nächsten Tagen wieder verlassen kann.

Die 3-Jährige befand sich mit Familienangehörigen im Urlaub im Feriendorf am Gederner See. Am Dienstagnachmittag spielte das Mädchen mit ihren älteren Geschwistern am Strand. Nach bisherigen Erkenntnissen konnte sie sich einen kurzen Augenblick der Aufsicht der Familienmitglieder entziehen und ins Wasser gelangen. Ein strafrechtlich relevantes Handeln / Unterlassen der Aufsichtspersonen ist nach aktueller Einschätzung der zuständigen Staatsanwaltschaft, basierend auf den vorliegenden Zeugenaussagen, nicht gegeben.






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