Schrottfahrzeuge und Reifen – Weiterfahrt erst nach Umladen – Kontrollen für die Verkehrssicherheit

Veröffentlicht am 02.Sep.2019 um 12:48 Uhr | Zuletzt geändert am: 02.Sep.2019 um 12:48 Uhr

Schrottfahrzeuge und Reifen – Weiterfahrt erst nach Umladen – Kontrollen für die Verkehrssicherheit



Gießen (ots) – Autobahn 5: Gleich zwei LKW-Gespanne zogen Kontrolleure der Autobahnpolizei Mittelhessen am Samstagnachmittag aus Verkehr. Der Grund dafür: Ihre Laster waren nicht geeignet um die Ladung sicher zu befördern.

Auf den Rastplatz Reinhardshain zog eine Streife der Autobahnpolizei am Samstagnachmittag, gegen 13 Uhr einen Laster von der Autobahn, dessen 34-jähriger Fahrer aus Polen sich auf dem Weg von Frankreich in seine Heimat befand. Geladen hatte er vier Schrottfahrzeuge. Aufgrund einer absolut mangelhaften Ladungssicherung musste der Laster nach der Kontrolle stehen bleiben. Ein Nachbessern durch den Fahrer hätte nicht genügt, da das LKW-Gespann schlichtweg nicht geeignet war, um Fahrzeuge zu transportieren. Erst nachdem die Ladung auf ein geeignetes Fahrzeug umgeladen war, durfte sie weitertransportiert werden.

Ganz ähnlich gestaltete sich der Sachverhalt nur eine Stunde später, als die Streife ein weiteres LKW-Gespann auf dem Rastplatz kontrollierte, das zufälligerweise ebenfalls von Frankreich nach Polen unterwegs war. Dieses Mal konnten die Polizisten fast 14 Tonnen Reifen unter der Plane vorfinden. Die nicht zertifizierte Plane diente an diesem Gespann eigentlich als Wetterschutz, sollte aber bei diesem Transport offensichtlich zur Ladungssicherung genügen. Das sie dafür nicht gedacht ist, hätte der 56-jährige Fahrer aus Polen an den deutlichen Ausbeulungen erkennen können. Eine Breite von bis zu 2.86 m hatte sein Gespann eingenommen, statt der erlaubten 2.55 m. Auch dieser Transport musste stehen bleiben und die Reifen umgeladen werden auf ein für den Transport geeignetes Fahrzeug.


Bild: Polizei Mittelhessen

Die beiden Fahrzeughalter erwartet im sogenannten Einziehungsverfahren eine Strafzahlung von rund 3000 Euro. Der Zeitverlust und das Umladen auf ein anderes Fahrzeug sollten ihnen zudem eine Lehre für zukünftige Transporte sein. Mit Kontrollen der mittelhessischen Polizei müssen sie jedenfalls immer rechnen. Die Motivation dabei ist ganz klar: die Verkehrssicherheit.

Titelbild: Polizei Mittelhessen






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