Zug überrollt Fahrrad – Verspätungen für Zugverkehr

Veröffentlicht am 30.Sep.2019 um 16:45 Uhr | Zuletzt geändert am: 30.Sep.2019 um 16:45 Uhr

Symbolbild ZugSymbolfoto; © Pixabay.de



Stadtallendorf: Wegen Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt seit letzten Samstag die Bundespolizeiinspektion Kassel. Ein Nachtzug erfasste gegen 3 Uhr, trotz Schnellbremsung, ein auf den Gleisen deponiertes Fahrrad. Der Zug konnte nach kurzer Unterbrechung seine Fahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.

Fünf nachfolgende Zügen erhielten durch den Vorfall jeweils rund zehn Minuten Verspätung.

Nach Mitteilung eines Bahnmittarbeiters sollen mehrere Jugendliche für die Tat verantwortlich sein. Auf Vorhalt durch Beamte der Polizei Stadtallendorf stritten die Verdächtigen, im Alter zwischen 15 und 22 Jahren, die Tat allerdings ab. Die Stadtallendorfer Polizisten stellten die Identität der Gruppe fest und übergaben den Vorfall an die Beamten vom Bundespolizeirevier Gießen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel führt die weiteren Ermittlungen. Zeugenhinweise sind unter 0561/81616-0, der kostenfreien Service-Nummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder über Internet www.bundespolizei.de erbeten.

Hinweis der Bundespolizei

Generell gilt für das Auflegen von Gegenständen: Züge können durch das Überfahren von Hindernissen entgleisen oder es entstehen Schäden, die unter Umständen erst Wochen später zu Unfällen führen können. Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen.

Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadensersatzansprüchen durch das jeweilige Eisenbahnverkehrsunternehmen rechnen.

Bildquelle:

  • Zug auf Schiene: Pixabay

Zuletzt geändert am: 30.Sep.2019 um 16:45 Uhr






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