Bundesweite Durchsuchungen und Festnahmen wegen Drogenhandel

Veröffentlicht am 11.Nov.2019 um 16:15 Uhr | Zuletzt geändert am: 11.Nov.2019 um 16:15 Uhr

EinsatzinfoSymbolbild: Blaulicht Gießen



Die Staatsanwaltschaft Gießen, das Polizeipräsidium Mittelhessen und die Steuerfahndung Wetzlar führen mehrere Ermittlungsverfahren gegen 43 Personen im Alter von 19 bis 74 Jahren, gegen welche der Verdacht besteht, dass sie Teil eines bandenmäßig organisierten Netzwerks zum Vertrieb von Betäubungsmitteln in Mittelhessen und dem Rhein-Main-Gebiet sind. Einigen dieser Beschuldigten wird Geldwäsche im Zusammenhang mit durch Drogenhandel erwirtschaftetem Vermögen vorgeworfen. Nach den bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die Bande über die vergangenen fünf Jahre hinweg Cannabis im Zentnerbereich und sowie Kokain und Amphetamin im Kilobereich aus dem europäischen Ausland, insbesondere Spanien und den Niederlanden, einführt und gewinnbringend weiterveräußert.

Am heutigen Montag, den 11.11.2019 fanden im gesamten Bundesgebiet, schwerpunktmäßig in Mittelhessen, Durchsuchungen an über 40 Objekten statt, ferner wurden Haftbefehle wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr gegen acht Personen vollstreckt. Weitere sieben Personen wurden vorläufig festgenommen. Gegen Sie sollen Haftbefehle erwirkt werden.

Bei den Durchsuchungen wurden zwei Cannabisplantagen entdeckt (eine in Ronneburg, eine in Mecklenburg-Vorpommern), ferner umfangreiches Equipment zur Aufzucht von Cannabispflanzen sowie eine Maschinenpistole. Überdies wurden Cannabis, Amphetamin und Ecstasy im dreistelligen Grammbereich und Kokain im zweistelligen Grammbereich aufgefunden.

Zum Zwecke der Vermögensabschöpfung wurden Summen im hohen sechsstelligen Bereich auf Konten vorläufig gesichert, ferner wurde rund eine Viertelmillion Euro Bargeld ebenso sichergestellt wie ein Boot, hochwertiger Schmuck und ein Ferrari-Sportwagen. Noch auszuwerten sind diverse Unterlagen, Smartphones und sonstige EDV-Gerätschaften, die von den Beamten mitgenommen wurden. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.

Weitere Auskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Gießen unter Tel. 0641-934-3303

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