Mehr als 1,3 Millionen Bilder – Unzählige Dateien mit Kinderpornografie gefunden

Veröffentlicht am 15.Nov.2019 um 17:40 Uhr | Zuletzt geändert am: 15.Nov.2019 um 17:40 Uhr

Symbolfoto; © Pixabay.de



Wöllstadt: Am gestrigen Donnerstag vollstreckten Beamte der Kriminalpolizei Wetterau einen Durchsuchungsbeschluss bei einem Wöllstädter. Ein vorausgegangener Fund an kinderpornografischen Dateien führte zu den Durchsuchungsmaßnahmen. Und auch jetzt fanden die Ermittler wieder unzählige Dateien mit kinderpornografischen Inhalten.

Vor einigen Monaten erhielt die Polizei von einer anderen Behörde den Hinweis auf einen 63-jährigen Wöllstädter. Bei einer Durchsuchung bei ihm in anderer Sache fanden die Ermittler Festplatten. Auf ihnen befand sich die herausragende Zahl von 1,3 Millionen Bilddateien und über 3500 Videodateien mit kinderpornografischem Inhalt. Die Wetterauer Kriminalpolizei nahm daraufhin die Ermittlungen in dieser Sache gegen den Verdächtigen auf.

Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss stürmten die Beamten am Donnerstagmorgen die Wohnung des Mannes. Der Zugriff musste schnell gehen, da aus dem Verfahren der anderen Behörde bekannt war, dass der Wöllstädter ansonsten Beweismaterial hätte vernichten können. Die Ermittler fanden den Mann in seinen Kellerräumen auf. Er war gerade dabei Kokain zu sich zu nehmen und schaute sich dabei Kinderpornos an.

Bei der Durchsuchung des Wohnhauses fanden sich keine weiteren Drogen, jedoch unzählige Speichermedien. Darunter neben diversen Computern auch 29 Festplatten, vier Mobiltelefone, CDs, USB-Sticks und Speicherkarten. Die Auswertung der Dateien wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Vermutung der Ermittler aber ist klar: Auf all diesen Speichermedien werden sie Dateien mit kinderpornografischen Inhalten finden.

Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt, da kein Haftgrund gegeben war. Die Ermittlungen wegen des Verdachtes des Handels mit Kinderpornografie dauern aber natürlich an. Er selbst bestreitet die Tat.

Bildquelle:

  • Polizeifahrzeuge: Pixabay






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