Kohlensäure im Urinbecher – Schlechte Schummelei bei Drogentest fliegt auf

Veröffentlicht am 07.Jan.2020 um 17:23 Uhr | Zuletzt geändert am: 07.Jan.2020 um 17:23 Uhr

Symbolfoto; © Picture-Factory/Fotolia.com



Herborn: Mit einer Blutentnahme endete für einen 33-jährigen Autofahrer eine Verkehrskontrolle. Zuvor hatte er versucht Polizisten beim Drogenschnelltest hinters Licht zu führen.

Am Montagabend (06.01.2020), gegen 20.30 Uhr fiel einer Herborner Streife der Wagen des Breitscheiders auf. Offensichtlich hatte sein Polo einen Reifenschaden. Trotzdem war er mit gut 90 km/h auf der Landstraße zwischen Uckersdorf und Amdorf unterwegs. Die Ordnungshüter stoppten den Wagen und kontrollierten den 33-Jährigen. Der willigte einem Drogenschnelltest, in Form eines Wischtestest, ein. Der Test reagierte auf das zuvor von ihm konsumierte Amphetamin. Der Breitscheider erklärte, dass er aktuell ein Drogenentwöhnungsprogramm durchlaufe und aus diesem Grund täglich ein entsprechendes Medikament einnehmen müsse. Die beiden Polizisten willigten einem zweiten Vortest, auf Urinbasis, ein. Um besser Urin lassen zu können, trank er aus einer Fanta Flasche und „pinkelte“ in einen Becher. Die Schutzleute staunten nicht schlecht, als sie bemerkten, dass der „Urin“ plötzlich Kohlensäure beinhaltete, kälter als Körpertemperatur war und deutlich nach Fanta roch! Er gab letztlich zu, die Fanta im Mund gesammelt und anschließend in den Becher gespuckt zu haben.

Der Wagen blieb vor Ort stehen und der Breitscheider musste sich auf der Herborner Wache einer Blutentnahme unterziehen. Er wird sich für seine Drogenfahrt und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Bildquelle:

  • Polizist hält Polizeikelle: Symbolfoto; © Picture-Factory/Fotolia.com






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