Nach Schwarzfahrt direkt ins Gefängnis

Veröffentlicht am 14.Jan.2020 um 11:43 Uhr | Zuletzt geändert am: 14.Jan.2020 um 11:43 Uhr

Symbolbild; Quelle: BundespolizeiSymbolbild; Quelle: Bundespolizei



Gießen (ots) – So erging es gestern Morgen einem 30-jährigen Eritreer und einem 23-jährigen Äthiopier. Beide Männer landeten gestern Morgen wegen des Verdachts der Leistungserschleichung zunächst bei der Bundespolizei in Gießen. Sie waren bei der Fahrt in die Universitätsstadt ohne Fahrkarte erwischt worden.

Per Haftbefehl gesucht

Bei deren Personalienüberprüfung kam heraus, dass die Männer von den Staatsanwaltschaften Saarbrücken bzw. Nürnberg gesucht wurden. Der 30-Jährige war wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 600 Euro verurteilt worden. Der 23-Jährige erhielt wegen Hausfriedensbruchs eine Geldstrafe in Höhe von knapp 400 Euro.

Keiner der beide konnte den fälligen Betrag entrichten, damit mussten beide die Ersatzfreiheitsstrafe antreten und kamen anschließend in die Justizvollzugsanstalt Gießen.

Unerlaubt im Bundesgebiet

Der 30-Jährige muss für 35-Tage und der 23-Jährige für 30 Tage hinter Gitter. Bundespolizisten brachten beide in die JVA Gießen. Die Ermittlungen ergaben, dass die Gesuchten sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhalten. Die zuständige Ausländerbehörde wurde informiert.

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