Fernwald: Polizei warnt vor ausgelegten Giftködern

Veröffentlicht am 14.Aug.2020 um 15:34 Uhr | Zuletzt geändert am: 20.Aug.2020 um 21:02 Uhr

Bild: © Blaulicht Gießen



Fernwald: Aus aktuellem Anlass warnt die Gießener Polizei vor ausgelegten Giftködern. In einem Fall dürfte ein Köder, dem Rattengift beigemischt war, ausgelegt worden sein. In einem zweiten Fall wurden offenbar Köder, in denen sich Rasierklingen waren, gefunden.

Die Besitzer einen Pinscher – Mischlings waren am Donnerstag, 16.07.2020, in der Feldgemarkung zwischen Pohlheim – Hausen und Fernwald – Steinbach unterwegs, als ihr Hund offenbar einen mit Rattengift versetzten Köder aufnahmen. Wenige Tage später verschlechterte sich dessen Zustand. Trotz einer Not OP konnte ihm nicht mehr geholfen werden. Er musste dann eingeschläfert werden. Zeugen berichteten, dass sich an diesem Tag (16.7.20) in der genannten Feldgemarkung ein Mann, der einen silberfarbenen PKW benutzte, dort auffällig verhielt. Er soll mehrmals ausgestiegen sein und sich gebückt haben. Der Unbekannte soll ein kariertes Hemd und eine kurze Hose getragen haben. Bei dem PKW, mit dem er unterwegs war, könnte es sich um einen VW Bora gehandelt haben. Die Polizei sucht diesen Mann; möglicherweise ist auch Zeuge und kann wichtige Hinweise geben.

Anfang August hatten Zeugen in dem Bereich an der Autobahnauffahrt zur A 5, in der Verlängerung der Schubertstraße, ebenfalls einen Giftköder gefunden. Dieser war mit Rasierklingen vermischt. Hier wurde offenbar kein Hund verletzt.

Die Polizei sucht in den beiden Fällen Zeugen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund beim Auslaufen nicht unkontrolliert Nahrung aufnimmt. Wenn Hunde Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder Vergiftungserscheinungen haben, sollten sie unverzüglich ein Tierarzt aufsuchen.

Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

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