Beleidigt, bedroht, Hausverbot

Veröffentlicht am 18.Nov.2020 um 16:24 Uhr | Zuletzt geändert am: 18.Nov.2020 um 16:24 Uhr

Symbolbild; Quelle: Bundespolizei



Gießen (Hessen) (ots) – Es begann mit der einfachen Aufforderung, den MundNaseSchutz zu tragen. In der Folge gab es Bedrohungen, Beleidigungen und am Ende die vorübergehende Ingewahrsamnahme.

Ein 44-Jähriger wurde am Dienstag (17.11.) gegen 7 Uhr im Bahnhof Gießen durch Mitarbeiter der Bahnsicherheit auf das Tragen des MundNasenSchutzes hingewiesen.

Der Mann zeigte sich völlig unbeeindruckt und ging sofort mit einer gefüllten PET-Flasche auf die Bahnmitarbeiter los. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Der Wohnsitzlose wurde daraufhin aufgefordert, den Bahnhof zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und so mussten ihn die Sicherheitskräfte, unter ständigen verbalen und körperlichen Attacken, aus dem Bahnhof begleiten.

Auch als die Bundespolizei zur Unterstützung eintraf, beruhigte sich der aggressive Mann nicht. Erst als ihm die Beamten Handfesseln anlegten ging er widerstandslos mit zur Dienststelle. Seine Beleidigungen und Bedrohungen, mit den Worten „ich bringe dich um“ „du bist tot“ „Wichser“, unterließ er jedoch nicht.

Aufgrund der anhaltend verbalen und zeitweise körperlichen Aggressivität wurde der polizeibekannte 44-Jährige, in Abstimmung mit der Landespolizei Gießen, vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Des Weiteren hat die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen ihn Strafverfahren wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet.






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