Strafverfahren wegen Nötigung und Widerstand nach „Abseilaktion“ gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet – Polizei prüft Regress

Veröffentlicht am 27.Nov.2020 um 16:49 Uhr | Zuletzt geändert am: 27.Nov.2020 um 16:49 Uhr



Gießen (ots): Wie bereits berichtet, hatten sich drei Personen an der Brücke „Rödgener Straße“ bei Gießen am Freitagmorgen abgeseilt. In der Folge musste die A 485 in beide Richtungen voll gesperrt werden. Polizeibeamte nahmen insgesamt sechs Personen fest.

Gegen drei Festgenommene (zwei männliche Personen und eine weibliche Person), welche sich beim Eintreffen der Polizei auf der Brücke aufhielten und offenbar die anderen drei Personen unterstützten, wurden Verfahren wegen Beihilfe zur Nötigung eingeleitet. Sie wurden nach Personalienfeststellung und den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen die drei Personen (ebenfalls zwei männliche Personen und eine weibliche Person), die sich an der Brücke abseilten, wurden Verfahren wegen Nötigung eingeleitet. Gegen zwei dieser Personen wird darüber hinaus noch wegen Verdachts wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Eine Person wurde ebenfalls bereits nach erfolgter Personalienfeststellung entlassen. Bei den beiden anderen Personen dauern die Feststellungen zur Identität noch an.

Darüber hinaus prüft die Polizei, ob die bei Einsatz entstandenen Kosten den oben genannten Personen in Rechnung gestellt werden können.

Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.






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