Seniorin fällt auf Betrüger nicht herein

Veröffentlicht am 13.Jan.2021 um 14:15 Uhr | Zuletzt geändert am: 13.Jan.2021 um 14:15 Uhr

Symbolfoto; © Pixabay.de



Buseck: Auf einen Betrüger ist eine 71-jährige Frau aus Buseck letztendlich nicht hereingefallen. Montagvormittag gegen 08.00 Uhr rief ein vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter bei der Seniorin an. Auf ihrem Computer befände sich ein Virus. Zunächst befolgte die Buseckerin den Anweisungen des Betrügers und ermöglichte den Zugriff auf ihren Computer. Glücklicherweise erkannte sie die Täuschung und reagierte goldrichtig: Sie beendete das Telefonat und zog den Stecker aus ihrem Computer.

So schützen Sie sich:

Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf. Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus. Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wenn Sie Opfer wurden:

Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter. Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen. Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind. Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Bildquelle:

  • Festnetztelefon: Pixabay






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