Diakonisches Werk will Opfer der Explosion in Gießener Shisha Bar unterstützen

Veröffentlicht am 30.Aug.2017 um 17:17 Uhr | Zuletzt geändert am: 30.Aug.2017 um 17:17 Uhr



Vor rund vier Wochen ist bei einer Explosion und einem Brand in einer Shisha Bar in der Licher Straße in Gießen auch das angrenzende Wohngebäude stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die dort lebenden sechs Mietparteien mussten nachts teilweise barfuß das Haus verlassen, das zum großen Teil zerstört war und vorübergehend durch die Bauaufsicht gesperrt ist. Das Haus selbst ist unbewohnbar bzw. wird erst nach massiven umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder bewohnbar werden. Die vor allem jungen Bewohnerinnen und Bewohner stehen teilweise vor dem Nichts, denn die Druckwelle der Explosion und die übergreifenden Flammen haben Wohnungen, Einrichtungen und persnöliche Gegenstände komplett zerstört oder stark beschädigt.

Erst heute – am 30.08. – konnten die Bewohner Ihre Wohnungen erstmals nach der Explosion wieder betreten, um persönliche Habseligkeiten an sich zu nehmen und zu retten. Dabei machten sie die schlimme Erfahrung, dass ihre Wohnungen geplündert worden waren.

Bei einem Gespräch mit der Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und dem Diakonischen Werk sowie der Notfallseelsorge haben die Betroffenen von ihrem Schicksal erzählt. Wie sollen neue Wohnungen bestückt werden? Wie können die Kosten, die kurzfristig von ihnen aufgebracht werden müssen, bewältigt werden? Was ist an Hilfsmöglichkeiten vorhanden? Dabei entstand die Idee, ein Spendenkonto beim Diakonischen Werk einzurichten, um kurzfristig und unkompliziert Unterstützung geben zu können. Das soll zumindest etwas helfen, beispielsweise Kosten für die Wiederbeschaffung von Haushaltsgegenständen bis hin zu Kosten der Einrichtung für eine neue Wohnung zu stemmen.

Daher ruft das Diakonische Werk Gießen gemeinsam mit OB Grabe-Bolz die Bevölkerung auf, eine finanzielle Unterstützung für die mittlerweile ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses zu leisten. Geldspenden können unter dem Verwendungszweck „Brand in Shisha-Bar“ auf das Konto des Diakonischen Werkes Gießen

IBAN DE58 5135 0025 0200 5135 08
bei der Sparkasse Gießen

oder

Volksbank Mittelhessen
IBAN DE03 5139 0000 0045 4256 06

Überwiesen werden.

Holger Claes, Leiter des Diakonischen Werkes Gießen, hat mit den Betroffenen vereinbart, dass die dort eingehenden Spendengelder unmittelbar und selbstverständlich ohne jeden Abzug für sie zur Verfügung gestellt werden. Ausdrücklich wird gebeten, keinerlei Sachspenden zu leisten.

Zusätzlich wird noch darauf hingewiesen, dass bis heute immer noch nicht alle Bewohner ein Dach über dem Kopf haben. Gesucht wird aktuell ein WG-Zimmer oder eine Wohnung für eine Person in Gießen.
Holger Claes vom Diakonischen Werk steht für Anfragen gerne zur Verfügung. Telefonnummer: 0641 93228 21

Quelle: Giessen.de






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