Erhebliche Verspätungen durch Mann im Gleisbereich verursacht

Veröffentlicht am 07.Sep.2017 um 11:30 Uhr | Zuletzt geändert am: 07.Sep.2017 um 11:58 Uhr

Symbolbild ZugSymbolfoto; © Pixabay.de



Gestern Abend, gegen 21.30 Uhr, verursachte ein junger Mann (21) im Bahnhof Gießen erhebliche Verspätungen im Bahnbetrieb.

Der Mann hielt sich am Bahnsteig Gleis 4/5 auf und wollte zum Bahnsteig Gleis 2/3 wechseln. Hierfür sprang er in die Gleise und querte diese. Beim Versuch auf den Bahnsteig zu klettern, stolperte er und fiel rückwärts in die Gleise.

Der Lokführer eines nahenden Güterzuges bemerkte die sich in seinem Fahrgleis aufhaltende Person, leitete eine Schnellbremsung ein und gab einen Achtungspfiff ab. Der junge Mann konnte im letzten Moment auf den Bahnsteig klettern. Zum Glück wurde er vom Zug nicht erfasst. Verletzt wurde er nicht.

Der Lokführer konnte seine Fahrt nicht fortsetzen.

Durch den Vorfall erhielten 6 Züge insgesamt 188 Minuten Verspätung. Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen somalischen Staatsangehörigen, der zurzeit in einer Erstaufnahmeeinrichtung im Landkreis Gießen wohnt.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Hinweise der Bundespolizei:

  • Der Aufenthalt in den Gleisen ist lebensgefährlich und grundsätzlich verboten. Nur berechtigte Personen dürfen sich unter Beachtung erheblicher Sicherheitsregeln im Gleisbereich aufhalten.
  • Überqueren Sie niemals die Gleise sondern nutzen Sie immer die vorhandenen Bahnsteigüber- oder -unterführungen und Übergänge!

Bildquelle:

  • Zug auf Schiene: Pixabay

Zuletzt geändert am: 07.Sep.2017 um 11:58 Uhr






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