Mindestlohnkontrollen im gewerblichen Güterverkehr – Zwei Festnahmen

Veröffentlicht am 29.Sep.2017 um 13:45 Uhr | Zuletzt geändert am: 29.Sep.2017 um 13:45 Uhr

Bild: Presseportal/ Hauptzollamt Gießen



Bei einer bundesweiten Schwerpunktaktion im gewerblichen Güterverkehr durch den Zoll, hat auch das Hauptzollamt Gießen, mit mehr als 100 Bediensteten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Kontrollen durchgeführt. Im Visier standen Lkw- und Transporterfahrer sowie Logistikunternehmen.

Im Raum Gießen, Bad Hersfeld, Fulda und Kassel kontrollierten die Zöllner auf Autobahnen, Rastplätzen und in Logistikzentren insgesamt 900 Fahrer von 765 Firmen.

Besonderes Augenmerk legten die Kontrolleure auf die Einhaltung der Regelungen zum Mindestlohn. Dabei fanden sie in 41 Fällen Hinweise darauf, dass der gesetzliche Mindestlohn nicht gezahlt wurde. Bei 17 Fahrern besteht der Verdacht, dass sie nicht oder nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet sind, bei acht Fahrern könnte es sich um Scheinselbständige handeln und zwei Sprinterfahrer erhielten neben Ihrer Beschäftigung noch Sozialleistungen.

Darüber hinaus gerieten während der zweitägigen Kontrollen auf der Autobahn 5 bei Grünberg ein serbischer Sprinter- und ein türkischer Lkw- Fahrer ins Netz der Zöllner, die wegen Verdachts auf illegalen Aufenthalt vorläufig festgenommen wurden.

Neben der Befragung der Fahrer vor Ort überprüften die Schwarzarbeitskontrolleure in drei Speditionen auch die Geschäftsunterlagen.

Bei zwei der Firmen ergab sich ein Verdacht auf Mindestlohnverstöße.

Die Auswertung der Hinweise und der Geschäftsunterlagen dauern derzeit noch an.

Bildquelle:

  • Festnahme Zoll: Hauptzollamt Gießen (newsaktuell)

Zuletzt geändert am: 29.Sep.2017 um 13:45 Uhr






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