Gießen: Marihuana mit Falschgeld bezahlt

Zu einem besonderen Polizeieinsatz kam es Donnerstagabend auf dem Markplatz in der Gießener Innenstadt. Gegen 18.00 Uhr gerieten drei Personen im Alter von 17, 21 und 31 Jahren in einen Streit. Ein 31-jähriger wirkte beim Eintreffen der Polizeistreife sehr aufgeregt. Den Grund hierfür, erfuhren die Beamten jedoch erst später. Ein 21-Jähriger beschuldigte den 31-jährigen Mann des Handydiebstahls. Das Mobiltelefon hatte er allerdings schon wieder zurückbekommen. Während der Klärung fiel den Beamten in der Nähe ein 17-jähriger Jugendlicher auf, der auf einer Holzbank saß und seine Hände hinter dem Rücken versteckte. Nichtsahnend und ohne fündig zu werden, entließen die Ermittler nach der Personalienüberprüfung den 17 und den 21-Jährigen wieder. Wenig später konnte durch einen Passanten den Grund für die Aufregung geklärt werden, in dem er die Worte des 31-jährigen übersetzte. Er hatte das in Hüttenberg wohnende Duo offenbar Marihuana verkauft. Als er erkannte, dass sie mit Falschgeld bezahlten, nahm er dem 21-Jährigen sein Handy weg. Auf der Holzbank, wo zuvor der Jüngste gesessen hatte, fanden dann die Beamten das Falschgeld und stellten es sicher. Zufälligerweise kamen nun die beiden Hüttenberger wieder zurück. Die Ordnungshüter durchsuchten nun alle drei Beteiligten und erteilten ihnen einen Platzverweis. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.