Kontrollen für die Sicherheit vor Schulen und Kindergarten

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Gießen: Fast 25 Prozent zu schnell Am Mittwoch führte der Regionale Verkehrsdienst der Gießener Polizei von 08:00 bis 11:00 Uhr Verkehrskontrollen im Alten Steinbacher Weg durch. Im Fokus der Beamten lag die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer vor zwei Schulen und einem Kindergarten. Dort ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Von insgesamt 164 Fahrzeugen waren 42 Autofahrer zu schnell unterwegs. Zwei Raser waren sogar fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs. Sie überschritten die zulässige Geschwindigkeit um 29 km/h. Die Fahrzeugführer erwarten ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Die anderen Fahrzeuglenker überschritten die Geschwindigkeit zwischen 6 km/h und 19 km/h. Beamte verwarnten die Verkehrssünder je nach Überschreitung entsprechend gebührenpflichtig. Bei der Überprüfung von fünf Krädern war bei zweien die Betriebserlaubnis erloschen. Ein Kradfahrer hatte eine Kombination aus Abgasanlage und Luftfilter, sowie eine seitliche Kennzeichenhalterung nicht eintragen lassen. Der andere hatte eine Fußrastenanlage, sowie Bremshebel an seinem Krad, die über keine Genehmigung verfügten. Zudem war der TÜV um fünf Monate abgelaufen. Die Beamten verwarnten beide Bike-Fahrer mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 50 Euro und beauftragten die Beseitigung der Mängel. Auf einem 3,5 Tonnen Kastenwagen fanden die Kontrolleure Gefahrgut. Der Fahrer hatte offenbar keine erforderliche Unterweisung und keinen Feuerlöscher mit an Bord. Hier erwartet den Fahrzeugführer und den Beförderer ein Bußgeld im mittleren dreistelligen Bereich. Der Fahrer eines 12 Tonnen -LKW verstieß gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr, sodass ihn und den Fahrzeughalter ein Bußgeld im unteren dreistelligen Bereich erwartet. Ein Kleintransporter war um 14 Prozent überladen und bei einem 7,5 Tonner war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Beide Fahrer zahlten ein Verwarnungsgeld. Die Beamten erlaubten die Weiterfahrt, da das Abladeziel die etwa 100 Meter entfernte Baustelle war. Im Zusammenhang mit den Fahrzeugkontrollen wurden noch drei Kontrollaufforderungen ausgehändigt, da die Verkehrsteilnehmer ihren Führerschein vor Ort nicht vorzeigen konnten. Insgesamt zeigten sich die zu schnell fahrenden Verkehrsteilnehmer einsichtig und hatten Verständnis für die Geschwindigkeitskontrolle im Bereich der Schulen und des Kindergartens.