Müllentsorgung im Wald – Ehepaar aus Gießen muss 10.500 € Strafe zahlen

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Nachtigall Foliendesign

Gießen: Anfang Januar wurde bekannt, dass im Waldgebiet „Hangelstein“ zwischen Wieseck und Alten-Buseck an einem Weg über eine längere Strecke hinweg an insgesamt acht Stellen eine größere Menge Müll (ca. 10 – 15 m ³) abgeladen wurde – die Zeitungen berichteten darüber. Neben diversen Kisten mit z. B. Kleidung, Büchern, CDs oder elektronischen Geräten wie Küchenmaschinen oder CD-Playern, wurden auch mehrere Flaschen mit Reinigungsmitteln aufgefunden, weshalb eine Verunreinigung des Bodens nicht ausgeschlossen werden konnte. „Durch das rücksichtlose, unverantwortliche Verhalten Einzelner werden Gefahren für die Umwelt, das Grundwasser, die Tiere oder im Wald spielende Kinder billigend in Kauf genommen!“ ärgert sich Bürgermeister Peter Neidel als für die Verfolgung solcher Vergehen zuständiger Dezernent.

„Als Verursacher wurde nun durch die nachforschenden Behörden inzwischen ein Ehepaar ermittelt, das von Buseck nach Gießen gezogen war und sich dabei offensichtlich auf diese Weise des überzähligen Hausstands einfach entledigt hatte“, teilte Neidel nun mit. Über den Ermittlungserfolg freut er sich.

Gegen die Verursacher wurde vom Ordnungsamt Gießen ein Bußgeldverfahren nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz wegen illegaler Abfallentsorgung in einer Höhe von insgesamt 10.500,00 € eingeleitet. Das Verfahren ist inzwischen rechtskräftig und vollstreckbar.

„Hoffentlich spricht es sich herum, dass die Verursacher von Umweltverschmutzungen und illegaler Müllablagerungen häufig von den Polizeibehörden ermittelt werden können und mit harten Strafen rechnen müssen! Das sollte die Menschen dazu animieren, ihren Müll nur an den dafür vorgesehenen Einrichtungen legal zu entsorgen“ so Neidel abschließend.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Gießen